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Drucker nach Hersteller

Thermodrucker

Thermodrucker passend für Ihre Druckanwendung

Zu Gruppe der Thermodrucker (thermal printer) zählen Thermodirektdrucker, Thermotransferdrucker und Thermosublimationsdrucker. Thermodirektdrucker sind mit unterschiedlichen Druckauflösungen von 203 dpi, 300 dpi, Thermotransferdrucker bis hin zu 600 dpi und Thermosublimationsdrucker sogar darüber hinaus, erhältlich. Sie verfügen über eine zusätzliche Mechanik zur Aufnahme von Thermotransferfolien (TTF-Bänder, Farbbänder) und sind im Gegensatz zu den günstigeren Thermodirektdruckern, für das Bedrucken von langlebigen Etiketten oder PVC-Karten geeignet.

Thermodirektdrucker als auch Thermodirektdrucker werden zudem nach Druckvolumen aufgeteilt. Die bekanntesten Abstufungen zur klassifizierung der Druckleistung lauten Desktop, Midrange und Industrie. Ebenfalls spielen die maximal zu verarbeitende Materialbreite (angegeben in Zoll) und ein stationärer oder mobiler Einsatzort, eine Rolle. Eine spezielle Untergruppe stellen RFID-Drucker dar. Diese können RFID-Etiketten bedrucken und die darin enthaltenen Chips auslesen und per Induktion beschreiben. Mit Thermosublimationsdruckern werden Textilien, PVC-Karten oder Fotos gedruckt sowie dauerhafte Beschriftungen auf Metallen oder Kunststoffen (z. B. auf Keyboard-Tasten) aufgebracht.

DesktopdruckerDesktopdrucker
Midrange-DruckerMidrange-Drucker
Industrie-EtikettendruckerIndustrie-Etikettendrucker
RFID-DruckerRFID-Drucker
Mobile DruckerMobile Drucker

Welche Arten von Thermo-Etikettendruckern gibt es?

Desktopdrucker

Kompakte und kostengünstige Drucksysteme mit Kunststoff-Gehäuse für den Einsatz bei kleinem Druckvolumen (z.B. Versandetiketten, Typenschilder, Artikel-Etiketten, Tickets, Textil-Etiketten). Zusätzliche Optionen ermöglichen anwendungsbezogene Flexibilität. Als 2-, 4- oder 6-Zoll-Modell erhältlich. Desktopdrucker ansehen

Midrange-Drucker

Leistungsstarke Drucksysteme der Mittelklasse für ein mittleres Druckvolumen (z.B. Versandetiketten, Typenschilder, Artikel-Etiketten, Tickets, Textil-Etiketten). Diese Drucksysteme sind mit einem Kunststoff-Gehäuse oder aber auch mit einem stabilen Vollmetall-Gehäuse erhältlich. Zusätzliche Optionen ermöglichen anwendungsbezogene Flexibilität. Als 4-, 6- und 8-Zoll-Modell erhältlich. Für dieses Segment sind auch Geräte mit einer PCL5-Emulation für SAP®-, IBM® i-series (AS/400)-, UNIX/LINUX®-, CITRIX®- oder CISCO®-Anwendungen verfügbar. Midrange-Drucker ansehen

Industrie-Drucker

Die industriellen Hochleistungsdrucker bieten eine hervorragende Druckleistung für zeitkritische Anwendungen mit sehr hohem Druckvolumen und sind deshalb perfekt für den Rund-um-die-Uhr-Einsatz in anspruchsvollen und/oder rauen Industrieumgebungen (Dauereinsatz) bzw. für den 3-Schicht-Betrieb geeignet. Zusätzliche Optionen ermöglichen anwendungsbezogene Flexibilität. Als 4-, 5-, 6-, 8- und 11-Zoll-Modell erhältlich. Für dieses Segment sind auch Geräte mit einer PCL5-Emulation für SAP®-, IBM® i-series (AS/400)-, UNIX/LINUX®-, CITRIX®- oder CISCO®-Anwendungen verfügbar. Spezialdrucker, wie beispielsweise Drucker mit Traktoreinzug/Doppeltraktor, 2-Farb-Thermodrucker, PDF-Direktdrucker, Drucker für Materialformate bis 300 mm Breite, ergänzen diesen Bereich der Industrie-Etikettendrucker. Industrie-Drucker ansehen

RFID-Drucker

Ab der Midrange-Kategorie als 4-, 6- und 8-Zoll-Modell erhältlich. Diese Drucker verfügen über eine optionale RFID-Lese-/Schreibeinheit. Unterschieden wird hier speziell bei den Transpondern (passiv/aktiv) wobei die passiven Transponder im Niederfrequenz-Bereich LF (125-135 KHz -> z.B. Tieridentifikation, Zutrittskontrolle), im Hochfrequenz-Bereich HF (13,56 MHz -> z.B. Ticketing, Handelsgüter) oder im Ultrahochfrequenz-Bereich UHF (860-960 MHz -> z.B. Karton- und Paletten-Identifikation) eingesetzt werden. In Zusammenhang mit dem Frequenzbereich steht auch dessen Reichweite, die von einigen Zentimetern (LF-Frequenz) bis zu mehreren Hundert Metern (aktiver Transponder) reicht. Aktive Transponder (GHz-Bereich) sind mit einer eigenen Batterie ausgestattet und werden z.B. in den Bereichen Container-Identifikation oder in der Produktionskontrolle eingesetzt. Für dieses Segment sind ebenfalls Geräte mit einer PCL5-Emulation für SAP®-, IBM® i-series (AS/400)-, UNIX/LINUX®-, CITRIX®- oder CISCO®-Anwendungen verfügbar. RFID-Drucker ansehen

Mobile Drucker

Leichte, handliche Drucksysteme mit strapazierfähigem und stoßunempfindlichem Kunststoff-Gehäuse, welche vielseitig einsetzbar sind. Unter anderem in den Bereichen der Inventur- und Warenkennzeichnung sowie der Logistik, im Versand oder im Einzelhandel. Diese Drucksysteme werden entweder direkt vom Mitarbeiter am Körper getragen oder fest in spezielle Halterungen im oder am Fahrzeug (z.B. Stapler, Kfz) montiert. In Verbindung mit einem Barcode-Scanner oder einem mobilen Datenerfassungsgerät (MDE) erhält man eine flexible Drucklösung für den sofortigen Etikettendruck vor Ort. Als 2-, 3- und 4-Zoll-Modell erhältlich. Mobile Drucker ansehen

Thermodruck verständlich erklärt

Thermodrucker sind ideal für den professionellen Druck von Etiketten, Kartonbelegen und Eintrittskarten geeignet.

In der Regel verarbeiten Thermodrucker z-gefaltetes Papier oder Rollen-Endlosmaterial, welches keine Lochrandführung benötigt. Wir bietet Ihnen aber auch Industrie-Thermodrucksysteme, die zum optimierten Materialtransport über Lochrandführungen verfügen. Darüber hinaus haben wir auch Thermo-Spezialgeräte im Programm, die Einzelblattbelege, wie z. B. Blisterkartons und Postkarten verarbeiten können. Basierend auf dem Thermodruckverfahren können unterschiedliche Materialienqualitäten, wie Papier, Karton, PE, PP oder Polyester verarbeitet werden, insbesondere auch Belege mit glatter Oberfläche, welche sich mit anderen Technologien nur schlecht oder überhaupt nicht verarbeiten lassen. Grundsätzlich unterscheidet man die Verfahren Thermodirektdruck (für kurzlebige Belege) und Thermotransferdruck (für langlebige Belege).

So funktioniert der Thermodirektdruck

technologie des thermodirektdrucks
Aufbau Thermodirektdruck-Technologie: Thermo-Druckkopf 1, Aufdruck 2, thermosensitives Material 3, Druckwalze 4

Für den Thermodirektdruck wird ein spezielles, hitzeempfindliches Material benötigt, so wie es früher bei Faxgeräten eingesetzt wurde bzw. heute noch in Kassenbondruckern Anwendung findet. Dieses thermosensitive Rollenmaterial wird innerhalb des Druckers von der Halterung aus dem Druckkopf zugeführt. Für den nötigen und präzisen Durchlauf (Vorschub) des Endlosmaterials sorgt eine angetriebene Gummiwalze. Alternativ zur internen Aufnahme des Rollenmaterials kann die Zufuhr auch über einem hinter dem Drucker stehenden, externen Rollenhalter erfolgen.

Während des Druckvorgangs wird der Druckkopf des Thermodirektdruckers an bestimmten Stellen durch das Netzteil bestromt und dadurch partiell erhitzt. An den erwärmten Stellen verändert sich schließlich das in Kontakt geratene Material und die Druckdaten bilden sich auf diese Weise als Schwärzung darauf ab. Die Druckdaten gelangen also auf direktem Wege auf das Druckmedium – ohne Einsatz von Toner, Tinte oder Farbbändern. Dies erklärt auch, warum Thermodirektdrucker nur „einfarbig“ bzw. schwarz drucken können.

Das Schema rechts illustriert die Funktion der Thermodirekt-Drucktechnologie. Die drei bereits beschriebenen Komponenten Druckkopf 1, Papier 3 und Druckwalze 4 samt Dreh- und Papier-Vorschubrichtung sind darauf gut zu erkennen; insbesondere der Aufdruck bzw. die thermisch entstandene Schwärzung 2 des Papiers.


So funktioniert der Thermotransferdruck

technologie des thermotransferdrucks
Aufbau Thermotransferdruck-Technologie: Thermotransferband-Aufwickler 1, Thermo-Druckkopf 2, Thermotransferband-Abwickler 3, Substrat 4, Druckwalze 5, Etikettenmedium 6

Wie bei Thermodirektdruckern, erzeugt der Druckkopf von Thermotransfer-Etikettendruckern überall dort Hitze, wo gedruckt werden soll. Im Thermotransferdruck wird jedoch mittels einer Thermotransferfolie, Farbe auf ein Druckmedium übertragen bzw. aufgeschmolzen. (Das Druckmedium verfärbt sich in diesem Fall nicht selbst, wie beim Thermodirektdruck) Als Druckmedien kommen neben Papieren, auch Gegenstände oder Oberflächen aus Kunststoff oder Metall (Aluminium-Etiketten) infrage. Fällt die Entscheidung auf einen Thermotransferdrucker, so kommt es auf die richtige Auswahl und Abstimmung vieler Einzelkomponenten an, damit ein perfekter Druck gelingt. Je nach Druckanforderung, spielt neben der richtigen Auswahl des Etikettenmaterials, die ideale Zusammensetzung der Farbfolie, die ideale Drucktemperatur, die optimale Druckgeschwindigkeit, auch die Auswahl eines geeigneten Thermotransferdruckers eine wichtige Rolle.

Je nach Anwendung, beginnt dies bereits bei der Auswahl des richtigen Etikettenmaterials und der dazu passenden Farbfolie. Farbfolien – auch Thermobänder, Thermofolien, Thermotransferfolien, Thermotransferbänder oder TTF-Bänder genannt – sind sehr filigran und in ihrer Herstellung höchst anspruchsvolle Produkte, die je nach Anforderung an den späteren Ausdruck, aus unterschiedlichen Oberflächenbeschichtungen bestehen können. Wenn man von Oberflächenmaterialien für Thermotransferfolien spricht, meint man in der Regel Wachs, Wachs-Harz-Mix oder Harz.

Die Verwendung unterschiedlicher Beschichtungsmaterialien bei Thermobändern hat folgende Bewandtnis: Wachs lässt sich bei niedrigeren Temperaturen als Harz abschmelzenden. Für Temperaturbereiche leicht darüber, greift man auf eine Mischung der beiden Materialien zurück. Für hohe Temperaturen beschichtet man mit Harz. Thermobänder mit hohem Wachsanteil sind aufgrund der geringen Druckhitze sehr druckkopfschonend. Auf Papieretiketten und Kartonmaterial ergeben sich zudem sehr gute Druckergebnisse. Der Aufdruck ist jedoch nicht sehr resistent gegen wischen, kratzen, Kälte, Hitze oder Feuchtigkeit. Hierfür kämen Thermotransferfolien mit hohem Harzanteil zum Einsatz, die durch hohe Wisch-, Kratz-und Chemikalienbeständikeit überzeugen. Sie sehen, ohne einen erfahrenen Partner an Ihrer Seite, kann sehr viel schief gehen. Wirklich optimale Druckergebnisse erzeugt man nur durch ein perfektes Zusammenspiel aller zum Einsatz kommenden Komponenten.


So funktioniert der Thermosublimationsdruck

Thermosublimationsdrucker gehören zwar zur Familie der Thermotransferdrucker, können jedoch mithilfe ausgeklügelter Drucktechnologie bis zu 16 Millionen Farben abbilden. Wie Thermotransferdrucker sind sie ebenfalls mit einem thermisch-arbeitenden Druckkopf ausgestattet, nur dass dieser Temperaturen bis zu 400 Grad Celsius erzeugen kann. Die Farben werden so nicht bloß auf das Druckmedium abgeschmolzen, sondern zunächst verdampft, um sie als Gas zu übertragen. (Der Prefix „Sublimation“ im Namen steht für Umwandlung in einen gasförmigen Agregatzustand.)

Farbfolien, die speziell für den Thermosublimationsdruck entwickelt wurden, machen dies möglich. Sie beinhalten meist die drei Grundfarben Gelb, Magenta und Cyan und sitzen aufgerollt in einer Kassette mit zwei gegenüberliegenden Achsen. Beim Druckvorgang wird die Folie im Inneren der Kassette motorgesteuert ständig hin und her bewegt, um die Farben nacheinander zu drucken. Der Druck dauert so zwar erheblich länger, liefert aber unvergleichlich gut Ergebnisse. Um kontrastreichere Druckbilder zu erreichen und den Druck widerstandfähig gegen kratzen und wischen zu wappnen, wird gerne Schwarz als vierte Farbe sowie eine Oberflächenschutzschicht (Schutzfilm) in das Farbband integriert.

Den gewünschten Farbauftrag steuert die Höhe der Temperatur des Druckkopfes, was zu einer großen Menge an Helligkeitsabstufungen (Farbnuancen) führt. In Kombination der drei (oder vier) Grundfarben, erhält man so mehr als 16 Millionen mögliche Farben. Aufgrund der sehr guten Druckergebnisse sind hierbei hohe Druckauflösungen nicht zwingend nötig. Hochwertige Farbverläufe, Farbsättigungen und Kantenschärfen sind auch so sichergestellt. Möchte man eine dauerhafte und perfekte Druckqualität erreichen, führt am Verfahren des Thermosublimationsdrucks kein Weg vorbei.

Zur Anwendung kommen Thermosublimationsdrucker als Fotodrucker in Drogerien, beim Erstellen von Mitgliedskarten, als PVC-Kartendrucker oder im Textildruck.

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