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1D-Barcodes / Eindimensionale Barcodes

Der Auszeichnungs-Barcode ist International unter der Norm ISO/IEC 15420 festgelegt. Der Inhalt dieser Norm ist durch die Anwendergruppenspezifikation, in diesem Fall der Handel, in den GS1 General Specifications fixiert. Barcodes im Handel: EAN (European Article Number), UPC, IAN, JAN

1d-barcodes1D Barcodes

Es empfiehlt sich, diese Codearten nur im Zusammenhang mit einer gültigen EA-Nummer einzusetzen, da ansonsten das Risiko von Verwechslungen sehr hoch ist. Norm-konform ist aber auch der Einsatz von EANs auf abgegrenztem Raum (Inhouse-EANs), die mit der Ziffer 2 beginnen und ansonsten frei nach Bedarf des Anwenders mit Ziffern gefüllt werden. Wegen möglicher Überschneidungen empfehlen sich solche Barcodes nicht, wenn mehrere Geschäftspartner beteiligt sind, etwa im Großhandel.

Unterarten:

ISBN und ISSN werden im EAN-13-Code kodiert:

2/5 Familie

Zeichenvorrat 0-9

2/5 Interleaved, ist nur mit gerader Ziffernanzahl verwendbar. Er sollte immer mit Prüfziffer verwendet werden. Er hat eine hohe Informationsdichte, d.h. auf kleinem Raum können viele Ziffern untergebracht werden. Der 2/5 Interleaved ist in der Norm ISO/IEC 16390 spezifiziert. Oftmals findet man auch die Bezeichnung ITF für Interleaved 2 of 5 – Interleaved Two of Five.

Nur noch selten verwendete Unterarten:

Die Unterarten sind nicht normiert sondern durch firmenabhängige Spezifikationen definiert.

Interleaved 2 of 5
barcode-interleaved-2of5

Code 39
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Der Code 39 ist ein älterer alphanumerischer Code. Er ist weit verbreitet in der Industrie. Beispielsweise in der Automobil- (bei den VDA-Versandetiketten) oder in der Pharmaindustrie (PZN-Code oder Code 32). Bei der Pharmazentralnummer (PZN) wird er häufig eingesetzt, da er wegen seiner großen Drucktoleranzen einfach herzustellen ist. Bei dieser Codeart entspricht ein Zeichen Klarschrift einem Zeichen Barcode. Start- und Stoppzeichen werden jeweils durch ein * dargestellt.

Der Code 39 ist in der ISO/IEC 16388 spezifiziert.

Unterarten:

Code 93
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Zeichenvorrat A-Z, 0-9, einige Sonderzeichen.
Der Code 93 ist als Weiterentwicklung aus dem Code 39 entstanden. Der Codeaufbau ähnelt allerdings mehr dem Code 128, und der Zeichenvorrat entspricht dem ASCII Zeichensatz. Der Code 93 erreicht bei alphanumerischer Codierung die höchste Zeichendichte bei linearen Strichcodes.

Norm: ANSI/AIM BC5 1995

Diese Codeart hat in Europa so gut wie keine Bedeutung.

Code 128
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Der Code 128 löst heute langsam den Code 39 ab, da die Informationsmöglichkeiten in diesem Code wesentlich größer sind. Es können bei einer gleichzeitig hohen Informationsdichte alle Zeichen zwischen ASCII 0 bis ASCII 127 dargestellt werden. Dabei werden gleiche Symbole für mehrere Zeichen gleichzeitig verwendet. Diese werden jedoch durch Umschaltzeichen am Anfang des Codes oder vor einem Block dargestellt (Zeichensatz A, B und C).

Der EAN128 ist eigentlich kein Barcode, sondern eine Datenstruktur für die Logistik, die als Transportmedium (physical layer) den Code 128 definiert. Das Protokoll ist auch EDI (Electronic Data Interchange)-fähig mittels EANcom. Das Sonderzeichen FNC1 nach dem Startzeichen definiert den EAN128 eindeutig. Durch die Umbenennung der EAN-Organisationen in GS1 (Global Standards 1) wird der EAN128 jetzt auch als GS1 128 bezeichnet. Inzwischen wird die EAN128-Datenstruktur auch mit anderen Codearten verwendet (RSS, DataMatrix).

Norm Code128: ISO/IEC 15417 EAN128-Datenstruktur und Größenrestriktionen sind in den GS1 General Specifications definiert.

Norm: ISO/IEC 15417

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